04.30.08
Wetter
Regen
Wäscht alten Dreck
Neubeginn
Weisse Weste
Ich fühle mich wohl
Menschen gehen gebückt
Verstecken sich unter Schirmen
Rennen
Mein Lieblingswetter
Frisch
Kühl
Anders
Was ist dein Lieblingswetter
Wann fühlst du dich wohl
Wann gehst du am liebsten aus dem Haus
Warum
Ein altes Gekritzel
Ein Flur
Ein Teppich
Ein langer Gang
Ein Leben
Ein flackerndes Licht
Eine Kerze mit Zundhölzer
Eine Wegbegleitung
Ein Gang für zwei
Ein schlecht beleuchtetes Bild
Ein pompöses Portrait
Eine hervorgerufene Angst
Ein Schritt vorwärts
Immer weiter
Schritt für Schritt
Nie ankommend
Doch immer weiter den Flur entlang
Viele Abzweigungen
Möglichkeiten auszusteigen
Oft stehen bleiben
Sich umschauen
Doch irgendwie gelingt es immer
Jeder geht seinen Flur entlang
Belanglos wie viel man gestolpert ist
Egal ob gläubig oder fromm
Sicher ist schließlich nur eines
Von der Geburt an wissen wir nur dies
Wir wissen nur nicht wann
Aber der Tod kommt
04.28.08
Träumend aufstehen
Ich träume
Wir sind zu viert
Es stürmt
Natur
Wir müssen uns beeilen
Rennen
Steil hinunter
Ich komme nicht vom Fleck
Blumen fliegen an mir vorbei
Halte die eigenen fest
Der Wind peitscht mir ins Gesicht
Ich kann nicht rennen
Du lächelst mich an
Wirfst meine Blumen weg
Ich bin verwirrt
Du verweigerst ein weiteres Treffen
Ich bin verwirrt
Diese Szene kenn ich
War beim letzten mal anders
Keine Lust mehr zu träumen
Stehe auf
04.26.08
Du
Globalwarming im Kopf
Woher diese Müdigkeit
Dumpfe Bauchschmerzen
Wohin führt es mich
Gesucht was gebraucht,
Gefunden was gesucht,
Gebraucht was gefunden,
Und der einzige Grund warum glücklich.
To see you when I wake up
Is a gift I didn’t think could be real.
To know that you feel the same as I do
Is a three-fold, Utopian dream.
You do something to me that I can’t explain.
So would I be out of line if I said „I miss you“?
I see your picture.
I smell your skin on
The empty pillow next to mine.
You have only been gone ten days,
But already I’m wasting away.
I know I’ll see you again
Whether far or soon.
But I need you to know that I care,
And I miss you.
(Incubus – „I Miss You“)
On a way
Wieder im Zug
Von A nach B
Sehe keinen Sinn
Ich trete wieder in den Sumpf
Muss mich in Probleme begeben
Lasse meinen Pessimismus leben
Mache es mir selber schwer
Sehe keinen Sinn
Kurz das Licht aus den Augen verloren
Blicke um mich
Da ist es wieder
Sicherheit, doch woher Unbehagen
Wo ich aussteige
Freue mich nicht mehr
Keine Kraft für Diskussion
Energie für Sinnloses verloren
Noch eine Station
Und doch kommt der Zug nie an
Gemütlich sitzend
Eine Fahrt im Leben
Ein Tag für nichts
Weder Sinn noch Zweck
Nichtstun, auf das freute ich mich
Und jetzt frage ich mich was ich denn will
Es soll sich jeder was wünschen
Jedem was erfüllt werden
Was ich mir wünsche
Wüsste ich
Düster
Treffen
Spüre wie deine Lippen meine Wange berühren
Entdecke eine neue Dimension an Zärtlichkeit
Erwache aus meinen schönsten Träumen
Aber du bist nicht hier
So nah und doch so fern
Ja du bist mein leuchtender Stern
Dass es so eine Liebe gibt
Wünschte dass sich jeder mal so verliebt
Träume, lächle, lache, geniesse
Doch wo bist du
Denkst du ab und zu an mich
Fühlst du es auch
Und dann passiert es wieder
Schwebend in Gedanken
Ein Hauch von Luft
Und ich sehe dich vor mir
Doch wie so oft zieht es an meinem Bein
Ein Seil hat meinen Fuss umschlungen
Zieht mich stehts wieder zurück
Die Realität hat was gegen mich
Endlich treffe ich dich dann wieder
Unbeschreiblich das Gefühl
Einen Engel umarmen
Zwei Welten vereinen sich
Die Uhr rast
Sogar die Zeit scheint verliebt
Ein Wow beim Blick auf das Handgelenk
Schon wieder so spät
Der traurige Abschied
Hoffnung sie wieder zu sehen
Doch glücklich
Licht fiel auf den dunklen Weg
Some thoughts
04.24.08
Eine Stunde notiert
Aus dem Haus
Die Nachbarin in Leggins auslachen
Freundlich eine alte Dame grüssen
In den Bus hüpfen
In die Zahnarztklinik rennen
Stolz pünktlich sein
6Minuten flachgelegt werden
Fröhlich die 2t letzte Kontrolle verlassen
Sich ärgern warum keine ÖV fahren
Zu Fuss 3Kilometer antreten
Die Sonne auf sich niederbrennen lassen
Extrem wegen dem eigenen Schatten erschrecken
Einen Blumenstrauss für zuhause kaufen
Gezwungenermassen hören wie eine Geiss furzt
Schwitzen und nicht wissen warum
Schmunzeln als ein Kleinkind Steine auf Ponnys wirft
Weiterer Blick auf den schier endlosen Heimweg
Hören wie ein schwuler Bauarbeiter einem nachpfeift
Sich fragen ob Bauarbeiter gut sehen
Endlich zuhause ankommen
Eine neue Stunde beginnt
04.23.08
Es regnet
Aufstehen
Kopfweh
Terminkalender
Ferien
Laptop
Surfen
Essen
Schlafen
Telefon
Nachdenken
Realität
Es regnet
Sitzen
Rückenschmerzen
Erkältung
Nichtbeachten
Nichtstun
Nachdenken
Versinken
Fallen
Künstlicher Optimismus
Gebastelter Humor
Gezeichnete Sonne
Kopf-über-wasser-schwimmen
Zurück auf dem Schreibtisch
Einarbeiten in Garageband
Auffinden von Tastenkürzel
Eigene Noten setzen
Mein Tag
(und sonst hier)
04.22.08
Once
Wir hatten einmal einen Traum
Meine Seele singt noch immer unser Lied
Wir hatten alles
Wir fuhren an das Ende der Welt
Der Friede ist weg
Ich verliere das Gleichgewicht
Ich schwimme durch meinen Geist
Hin und zurück
Doch ich komme immer wieder zurück
Denselben Ort
Das ist für die Besten
There’s nothing left to say
Sehen
Du hast deine Augen geöffnet
Schaust in die Ferne
Fühlst dich frei
Aber du siehst nicht
Ein blinder Mann bleibt stehen
Hat etwas gehört
Fühlt dass eine Frau Hilfe braucht
Sieht, es geht ihr nicht gut
Was zeigen dir deine Augen
Hast du dich jemals gefragt ob sie lügen
Werden wir von uns selber veräppelt
Sehen wir überhaupt
Traue niemals deinen Augen
Wer weiss was sie dir zeigen