04.26.08
On a way
Wieder im Zug
Von A nach B
Sehe keinen Sinn
Ich trete wieder in den Sumpf
Muss mich in Probleme begeben
Lasse meinen Pessimismus leben
Mache es mir selber schwer
Sehe keinen Sinn
Kurz das Licht aus den Augen verloren
Blicke um mich
Da ist es wieder
Sicherheit, doch woher Unbehagen
Wo ich aussteige
Freue mich nicht mehr
Keine Kraft für Diskussion
Energie für Sinnloses verloren
Noch eine Station
Und doch kommt der Zug nie an
Gemütlich sitzend
Eine Fahrt im Leben
Ein Tag für nichts
Weder Sinn noch Zweck
Nichtstun, auf das freute ich mich
Und jetzt frage ich mich was ich denn will
Es soll sich jeder was wünschen
Jedem was erfüllt werden
Was ich mir wünsche
Wüsste ich
Düster
sansol sagte,
April 27, 2008 um 3:13
rauschend die gleise,
donnernd der wind,
die scheiben erzittern.
lachen und bäume,
seen und wälder,
träume und menschen,
sie ziehen vorbei,
blitzartig,
zuckend.
schnell geleitet,
ausweichslos,
dem ziel entgegen.
trotz sonnenschein,
der blick düster,
die welt getrübt,
ein feuer in den wäldern brennt,
rauchwolken alles verdrecken,
irgendwo da draussen sonne.
eisenstränge unten,
vibrierend der schotter,
staub aufwirbelt.
irgendwann,
in einem bahnhof dann,
wird entstiegen,
ein leben weitergeschritten,
die seele im zuge haften bleibt,
das glück mit ihm fährt.
zischend die bremsen,
surrend die motoren,
der bahnhof schwindend.