04.28.08
Träumend aufstehen
Ich träume
Wir sind zu viert
Es stürmt
Natur
Wir müssen uns beeilen
Rennen
Steil hinunter
Ich komme nicht vom Fleck
Blumen fliegen an mir vorbei
Halte die eigenen fest
Der Wind peitscht mir ins Gesicht
Ich kann nicht rennen
Du lächelst mich an
Wirfst meine Blumen weg
Ich bin verwirrt
Du verweigerst ein weiteres Treffen
Ich bin verwirrt
Diese Szene kenn ich
War beim letzten mal anders
Keine Lust mehr zu träumen
Stehe auf
sansol sagte,
Mai 3, 2008 um 3:23
blumen
knallend schlagen tropfen,
nässen ein warmes gesicht,
ziehen über die lachenden lippen,
vermischen die salzigen tränen.
ihr,
gemeinsam,
du und sie,
andere darbei,
ranntet flüchtend.
wirr die gedanken,
träumend eilen,
eilend träumen,
endlos.
sie,
zurücklassend,
dir winkend,
verabschiedend,
gehend.
knallend schlagen tropfen,
blütenblätter fallen zu boden,
tränen ziehen mit dem regen,
der traum war einst.
dav3 sagte,
Mai 3, 2008 um 6:27
einst träume
wirklichkeit wurden
diesmal nun erwacht
und hoffend es war nur gespinnst
weitere träume folgten
viel wirres dazu kam
weiterhin wartend
und ich hoffe noch immer
unmöglich zu unterscheiden
Misstrauen von Angst
Hoffnung von Vertrauen
Vernunft von Realität
komme nicht los
kann nicht an was anderes denken
Ist es Liebe
oder bin ich blind
und noch immer hoffend
es bleibt ein traum
sansol sagte,
Mai 3, 2008 um 9:52
traualität
hast du bisher,
in langen wie kurzen nächten,
geträumt von vielem,
ist es wahr geworden,
an kurzen wie langen tagen?
wenn dem so ist,
so lebst du in einer bindung,
fesselnd und gefesselt,
zwischen traumliebe und lebensmüde.
werden deine träume zum leben,
in guten wie in schlechten sichten,
so werden sie beides immer werden,
doch wann ist ein traum schlecht,
wer kann dies jetzt schon entscheiden.
dav3 sagte,
Mai 4, 2008 um 3:44
Schon früh erschrak ich
im Leben
als Träume plötzlich erwachten
Wirklichkeit wurden
in naher Zukunft
Eine Bindung
gebunden und gefesselt?
Aufgewachsen im Haus einer malefica
Doch bin selber nur ein Mensch
nichts übersinnlich
Keine Regel aufgetaucht
Unkontrollierbar
Manches wissend und doch so klein
Immer mehr unbewusst
die Träume selten geworden
„..wer entscheidet schon
über gut und schlecht..“
sansol sagte,
Mai 4, 2008 um 6:27
zurück
zurück,
die augen aufgeschlagen,
leben realität sein fühlen.
der traum,
visionen von geschehendem,
verarbeitungen von wissendem,
komposition von bildern,
ein leben im schlaf.
später im wach,
rückbesinnung,
einst geträumt.
die regeln erfragen,
nach dem grunde und verhalten,
ein jedes mal beim wimperzucken,
da verwischen fixationen,
regeln sich neu definieren.
ein bach,
immer strömend,
weiter weiter weiter.
strömungen sich werfen,
dein leben neu mischen,
träume aufgreifen,
vom grunde lagerungen ziehen,
immer fliessend.
dein leben,
wie ein fluss,
träumende realität.
richtig ist was,
lasse dein herzen richten,
fühle was dir scheint,
doch schau zurück,
sieh was sich wie ergab.
zurück über zeilen,
lesen was einst gelebt,
zusammenhänge suchen.
[entschuldige das chaos... war ein sonniger tag heute... da muss man viel trinken...
]