05.25.08
Zeit und Du
Eigentlich
Sollte sie Wunden heilen
Diesmal
Lässt sie mich weinen
Verstreicht
Lässt stehen
Bleibt nicht stehen
Nimmt dem Wind sein Wehen
Der Stundenzeiger schon oft rum
Die Sonne mehrmals unter
Noch immer das Loch im Herzen
Die Gedanken schwirrend
Das ungute Gefühl im Bauch
Hellwach im Bett liegen
Tagträumen
Nur dies gewonnen
Kein Tag vergeht ohne die Gedanken
Gedanken an dich
Normal die Trauer
Abschliessen ist schwierig
Das Buch ist noch offen
Hoffend auf Hilfe
05.20.08
.
Es tut so weh,
Zerreisst,
Frisst
von innen.
Unsicherheit,
Unklarheit,
Unwissend
wie weiter.
Sehnsucht,
Verlangen,
Suchen
nach der Vergangenheit.
Die Strasse ist leer,
Die Kerze erloschen,
Die Sonne ging unter,
Das Märchen ist zu Ende.
Was ist gut,
Was will ich,
Was bringt mir die Zukunft,
Wer entscheidet darüber.
Es gibt kein Zurück,
Bereue nichts,
Noch nie war ich so glücklich,
Sie ist jede Träne wert.
05.17.08
Ja oder Nein
Nichtwissen
Ist auch ein Wissen
Gepflegt in der Schule zu sagen
Doch am eigenen Leib erfahren
Die Gedanken schwirren
Schicken die Realität irren
Kalte Vermutungen klammern sich an einem
Wie lange kann ich hier noch bleiben
Dieser Kalte Wind
Dieses kleine Kind
Das ungute Bauchgefühl
Doch ich bleibe kühl
—
Was sagt mir meine Stimme
Diese dumpfen Bauchschmerzen
Es wird langsam klarer
Wissend was zu tun ist
Nebel zieht sich zurück.
05.13.08
miscellaneus
Wache auf
schliesse meine Augen
Rennend
hole ich nicht auf
Springe
und fliege davon
Lasst mich los
Klettere allen davon
Das Lächeln
neu gefunden
macht es Spass
oder realisiere ich
Springe in den See
um ein Stück Geist zu ertränken
Schwimme im Wasser
um zu vergessen
Tauche auf
Und doch hat sich nichts geändert
Sehe mich von oben links und rechts
Wer ist dieser kleine Junge
Lächle
Denn es bin ich
Schreibend
um zu ordnen
und zu vergessen.
05.05.08
Gefallen

Und sie hört Rufe
Sie dreht sich um
Bei ihrem Anblick wird es plötzlich still
Sie schwebt über dem See
Eine glückliche Fee
Lächelt ab dem staunenden Blick
Er wünscht sich sie nehme ihn mit
In ihre Heimat direkt in den Himmel
Reitend auf einem weissen Schimmel
Wovon er nur geträumt
Staunend nun auch sein Freund
Der von hinten gerade dazu kam
Und gar nicht wahrnahm
Dass hier ein Engel ist
Denn nur er sieht das Magische
Er geht auf die Knie
Wünscht sich sie gehe nie
Sie steht nun vor ihm
Geblendet kann er nicht ihr ins Gesicht sehen
Sie scheint ihm alles Sterbliche zu nehmen
Ihre Hand berührt seine Wange
Er vergisst all seine Wunden
Die er in der grossen Schlacht gefunden
Alles wird weiss
Doch im Himmel bleibt er nicht lange
Denn ihre Hand zuckt von seiner Wange
Nebel verdichtet sich
Er ist zurück auf der Erde
Wieder mit seiner Menschenbürde
Vor ihm noch immer dieser Engel
Doch etwas ist los
Eine Träne fliegt auf das feuchte Moos
Sie lächelt noch immer, doch nun weinend
Verliert ihr weisses Strahlen
Denn die Götter ihr befahlen
Keinen Menschen zu lieben
Noch zu berühren
Daher können keine Flügel sie mehr küren
Die erste Feder fällt
Er kann nicht fassen was er getan
Gebrochen dieser Mann
Sie steht in lauter weissen Federn
Vorbei ihr Engel Dasein
Sie stehen nun da, allein
Nackt
Still
Schön
Gefallen
Gefallen
Auf die Erde
In die Hölle
05.04.08
Runde um Runde
Alleine
Nachdenken
Verkriechen
In der Ecke
Hier gefällts mir
Beine angezogen
Laptop darauf
Hier geschieht so viel
Und doch nichts
Ein Martini neben mir
Zu stark, ungeniessbar
Ist mir egal
Es ist ein Martini
Hat noch mehr
Kann mich ergeben
Mich zumauern
Oder wieder aufstehen
Vom Schmerz
Warum kann ich nicht abschliessen
Schreibe gedankenlos Gedanken
Bin auf der Suche
Suche nach was
Gefühl von zeitlosem
Gefühl stehen zu bleiben
Ratlosigkeit, ratlos
Was nun
Hat meine Suche ein Ziel
Kann ich sie abschliessen
Was suche ich
Zeit
Buchstaben
Fallen
Vernunft erblüht
Muss das Beste daraus machen
Vergangen ist vergangen
Also schau nach vorne
Und steh zu dir
Danke Martini
(bild von keystone (steffen schmidt), ja hat nicht wirklich einen zusammenhang, aber ist ja mein blog
)
05.03.08
Thinking of her
There used to be nothing in common
There used to be nothing to share
I use to be sit on my bed
stare at who used to be there
past is past
but she is now
i once was lost
but with her I’m found
there is no sense or reason
but she makes me believe
I’ve never felt this way
I pray she’ll stay
And won’t leave
me
Blick zurück
Früher ein Kind
Die Angst vor der Welt in meinem Auge
Entfernt vor der Sicherheit
Auf der anderen Seite
Ich malte und zählte
Lernte meine Schuhe zu binden
Aber wie die anderen
Betete ich würde es schaffen
Mutter schau wie dein Kind geworden
Glaubtest du an mich
Vater warum gingst du
Trotzdem wurde ich stärker
Hier auf der anderen Seite
Nehme ich mir Zeit
Vor nichts Angst zu haben
Nichts zu fürchten
Hier
Inspiriert von Brendan James
05.02.08
wounds
Schwierig
Zu lieben
Ohne sich selbst zu mögen
Kompliziert
Zu sein
Was man alles sein sollte
Immer im Wechsel
Rastlos
Du bist das Licht
Meine Hoffnung und Wahrheit
Hast mir den Himmel gezeichnet
Die Welt neu gezeigt
Lass nicht los
Es braucht nur Vertrauen
Vegetiere dahin
Gefressen von Gedanken
Unfähig
Verloren in Erwartungen
Wo ist mein altes Ich
Wo mein Selbstvertrauen
Versunken in Selbstüberschätzung
Veräppelt von mir selbst
Zu jung in der grossen Welt
Zu früh aus dem Nest gestossen
Kann nur knapp für mich selbst sorgen
Überlebenssinn
Suchst du mich?
Schizophrenes Selbstmitleid
Krankhafte Schlaflosigkeit
Langsame Aufarbeitung
Die Vergangenheit holt mich ein
..time heals all wounds,
I’m still waiting..

